Fußwarm
Vinylböden sind fußwarm.
Wir zeigen Ihnen, welche Vinylart zu Ihrem Raum passt, wie Sie den Boden selbst verlegen und wie er lange schön bleibt.
Ratgeber aus Wien
Vinylböden liegen nicht nur wegen des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses voll im Trend. Sind Sie auf der Suche nach einem pflegeleichten, feuchtigkeitsbeständigen, fußwarmen und preiswerten Bodenbelag, welcher sich sehr einfach und schnell verlegen lässt? Dann ist der Vinylboden genau das Richtige für Sie. Vor allem die Allergiker unter uns werden die hygienischen Eigenschaften von Vinylböden sehr zu schätzen wissen. Nicht umsonst erfreuen sich Vinylböden als „Klick-Vinyl“ im Wohnzimmer, im Büro oder sogar im Bad immer größerer Beliebtheit. Das hat natürlich seine Gründe: Vinyl ist nicht nur schön und extrem vielseitig, sondern auch ausgesprochen praktisch.
Unser Vinylboden Ratgeber soll Ihnen helfen, Ihren persönlichen Boden zu finden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten, wie Sie den Vinylboden richtig pflegen, reinigen und sogar selbst verlegen. Bei uns finden Sie viele Infos, Videos, Tipps, Empfehlungen zum Thema Vinylböden und noch vieles mehr. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Fünf Eigenschaften, wegen derer sich die meisten für Vinyl entscheiden. Jede führt Sie weiter zur ausführlichen Erklärung.
Vinylböden sind fußwarm.
Vinylboden als Klick-Vinyl kann schnell und einfach verlegt werden.
Vinylböden sind besonders pflegeleicht.
Feuchtigkeit ist für Vinylböden aus Vollvinyl absolut kein Problem. Somit ist ein Vinylboden sehr gut für Bad geeignet.
Viele Vinyldielen haben eine bereits integrierte Trittschalldämmung und sind, dementsprechend, sehr leise.
Tipp: Achten Sie auf die Marke. Nur bei einem in der EU hergestellten Vinylboden (laut Norm DIN EN 685) können Sie sicher sein, Qualität gekauft zu haben.
Vinyl, auch bekannt als PVC (Polyvinylchlorid), hatte früher einen berechtigt schlechten Ruf. Heutzutage unterliegen hochwertige Vinylböden sehr strengen Auflagen, vor allem wenn diese in der EU hergestellt werden. Gemäß dieser Auflagen darf ein Vinylboden keine gesundheitsgefährdende Weichmacher oder andere Giftstoffe beinhalten. Dies ist auch einer der wichtigsten Gründe, warum der Vinylboden derzeit sein Comeback feiert!
Achten Sie auf die Marke!
Kaum ein anderer Bodenbelag bietet eine vergleichbar außergewöhnliche Vielseitigkeit im Design. Vinyl ist eine echte Alternative zu Parkett und Laminat. Ob als Eiche, Buche oder Esche, Vinylböden sind in jeder Holzoptik zu finden. Sogar im Fliesendesign ist er eine interessante Alternative zu Fliesen und kann somit auch in der Küche und im Bad verlegt werden. Gegenüber echten Fliesen haben PVC-Böden einen entscheidenden Vorteil: sie sind fußwarm und können weder splittern noch brechen, sollte etwas herunterfallen.
Unzählige Designs
Wie Fliesen sind Vinylböden (aus Vollvinyl und bei vollflächiger Verklebung) für Feuchträume perfekt geeignet. Da ein Vollvinyl zu 100% aus Kunststoff besteht, ist ein Aufquellen des Bodens nahezu unmöglich. Aber da ein Vinylboden fußwarm ist, eignet sich dieser für Bäder (vor allem ohne Fußbodenheizung) wesentlich besser. Viele Markenhersteller empfehlen Vinylboden für Bad bzw. Feuchträume.
Top im Bad als Vollvinyl
Vinylböden haben meist eine glatte Oberfläche und können daher sehr einfach gereinigt werden. Man braucht sie lediglich abzusaugen oder feucht abzuwischen, um einen perfekt sauberen Boden zu erhalten. Ein idealer Boden für Hausstaubmilbenallergiker.
Vinyl ist ein extrem robustes Material. Im Vergleich zu Böden aus reinem Naturmaterial, lässt sich ein Vinylboden nicht so leicht zerkratzen.
Aufgrund ihrer geringen Aufbauhöhe eignen sich Vinylböden hervorragend bei Renovierungen.
Es gibt unzählige Varianten an Farben, Designs und Verarbeitungen. Ihren Gestaltungsideen sind einfach keine Grenzen gesetzt.
Durch die spezielle Klick-Verbindung lässt sich ein Vinylboden sehr einfach, wie ein Laminatboden, verlegen. Selbst Laien lernen sehr rasch, wie einfach und schnell diese Böden zu verlegen sind.
Vinyl lässt sich fast zu 100% recyceln. Daher kann beim recyceln von Vinyldielen nahezu die gesamte Menge an Vinyl wiedergewonnen werden.
Vinylböden eignen sich hervorragend für Feuchträume. Dank hohen Feuchtigkeitsbeständigkeit können Vinyldielen in fast allen Räumlichkeiten verlegt werden.
Fünf Arten, fünfmal andere Stärken. Was für Ihren Raum in Frage kommt, entscheidet sich meistens hier.
Wie der Name schon sagt, bestehen Vollvinylböden zu fast 100% aus wasserabweisendem Kunststoff.
Vorteile
Nachteile
Sehr beliebt sind inzwischen die sogenannten Vinyldielen. Diese sind, ähnlich wie Dielen aus Parkett oder Laminat, mit Klick-System versehen und können meist schwimmend verlegt werden.
Vorteile
Nachteile
Aufgebrachtes Vinyl auf hochdichte Faserplatten (HDF-Trägerplatten). Ähnlicher Aufbau wie beim Laminatboden.
Vorteile
Nachteile
Spezielle Dielen aus Vinyl versehen mit einem Klick-System, welche Sie im Handumdrehen selbst verlegen können.
Vorteile
Nachteile
Der klassische PVC-Belag, welcher in Bahnen ausgelegt wird. Diesen Bodenbelag muss man verkleben.
Vorteile
Nachteile
Fazit: Egal für welchen Vinylboden Sie sich schlussendlich entscheiden, mit Vinyl erwerben Sie nicht nur einen Boden, welcher pflegeleicht, robust und langlebig ist, sondern auch ganz einfach von Ihnen selbst verlegt werden kann!
Sie fragen sich ob Vinylboden der richtige Boden für Sie ist? In der folgenden Tabelle haben wir die Vor- und Nachteile von Vinyl für Sie zusammengefasst:
Vorteile
Nachteile
Verlegehinweise, Qualität, Trittschalldämmung, Fußbodenheizung und Abnutzung: die fünf Punkte, auf die es ankommt.
Ein Vinylboden ist besonders pflegeleicht, gereinigt und gepflegt werden muss er trotzdem. Die wichtigsten Regeln dazu.
Empfehlung: Besuchen Sie doch unseren Ratgeber über Vinylböden. Viele spannende Themen warten auf Sie!
Tippen Sie auf eine Frage, dann klappt die Antwort auf.
Das hängt immer davon ab, was man miteinander vergleicht. Günstige Vinylboden zum Kleben kosten oft nur 5 bis 6 EUR pro m², manche in Sonderangeboten sogar noch weniger. Das gilt aber auch für Billig-Laminat, das häufig kaum teurer ist. Umgekehrt kann ein Designboden als Klick-Vinyl auch ohne weiteres bis zu 45 EUR pro m² oder sogar mehr kosten. Dies gilt für sehr hochwertige Fliesenböden. Die Preisspanne ist hier sehr groß, ähnlich wie auch bei anderen Bodenbelägen.
Wenn es rein um den Gesamtpreis geht ist ein Vinylboden zum Kleben aber dennoch häufig eine gute Alternative, weil man ihn auch mit wenig handwerklichem Geschick relativ problemlos selbst verlegen kann, sofern der Untergrund geeignet ist.
Diese Frage taucht immer wieder auf. Grundsätzlich wird an die Industrie die Forderung gestellt, keine gesundheitsschädlichen oder bedenklichen Stoffe als Weichmacher zu verwenden. Diese Stoffe gibt es, da auch beispielsweise Schnuller oder andere lebensmittelnahen Kunststoffe mit „ungefährlichen“ Weichmachern hergestellt werden. Das ist jedenfalls Stand der Wissenschaft.
Bei europäischen Qualitätsprodukten kann man davon ausgehen, dass die geltenden Standards in den meisten Fällen auch eingehalten werden. Ausnahmen kann es natürlich immer geben, und bei Billigprodukten, die aus Ländern außerhalb Europas importiert wurden, kann man klarerweise nicht die gleichen Standards voraussetzen. Die Ergebnisse zukünftiger wissenschaftlicher Forschung kann man natürlich auch nicht vorwegnehmen. Etwas heute als ungefährlich eingestuftes kann sich in einigen Jahren natürlich als gesundheitsschädlich herausstellen. Aufpassen sollte man auch bei Herstellern, die recyceltes Material bei der Herstellung verwenden. Dort können unter Umständen noch Schadstoffe in sehr geringer Menge vom Recyclingmaterial vorhanden sein.
Das ist natürlich immer Ansichtssache, und mit einem Massivholz-Dielenboden kann man einen Vinylboden natürlich nicht vergleichen. Allerdings kann ein hochwertiger Designboden einen solchen Holzdielenboden erstaunlich glaubwürdig imitieren, bei einem Bruchteil des Preises und bei der Möglichkeit, ihn einfach selbst zu verlegen.
In Sachen Design wirkt ein Kunststoffboden nicht unbedingt immer „billig“, weder optisch noch haptisch. Ob man prinzipiell mit einem Kunststoffboden im Wohnraum leben mag, ist Geschmackssache.
Grundsätzlich braucht verklebtes Vinyl keine Dehnfugen, da es sich ja um einen elastischen Bodenbelag handelt. Anders sieht das beim „Vinyl Laminat“ also der, etwas härteren, aus Klickelementen bestehenden, Variante zur schwimmenden Verlegung aus. Hier müssen unbedingt (wie bei Laminat) Dehnfugen an den Wandanschlüssen eingebaut werden. Die Verlegung erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie bei Laminatböden, allerdings lässt sich Vinyl leichter schneiden.
Dafür gibt es mehrere Produkte im Handel, von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Preisklassen. Achten sollte man in jedem Fall immer darauf, dass man einen für das jeweilige Material (nicht alles ist automatisch PVC!) geeigneten Kleber verwendet. Die Preise für PVC-Kleber beginnen (wenn man ein großes Gebinde kauft) in der Regel bei rund 3 bis 4 EUR pro kg, wobei ein Kilo in der Regel für 2 bis 3 m² ausreicht. Achten Sie auch immer darauf, in Wohnbereichen möglichst lösemittelfreie Klebstoffe zu verwenden, denn das ist deutlich gesünder.
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